Welches Kinderbuggy ist im Alltag am besten?

Quinny Zapp Xtra Sitzbuggy

Quinny Zapp Xtra (Bildquelle: Amazon)

Der Wechsel vom klassischen Kinderwagen auf einen Buggy ist für Kinder und Eltern ein spannender Moment. Mit ca. 7 – 8 Monaten können die meisten Babys gut alleine sitzen und sind somit bereit für die erste Ausfahrt im Buggy. Nun kann man endlich die Umgebung erkunden und braucht nicht mehr im Kinderwagen zu liegen. Für Eltern ist es auch angenehmer den wendigen Kindebuggy zu schieben als den großen Kinderwaagen. Nicht nur beim Shoppen im Supermarkt viel angenehmer.

Es gibt dabei die unterschiedlichsten Modelle. Viele sind auch mit Maxi-Cosi Babyschale verwendbar, so dass sie über lange Zeit verwendet werden können. Besonders wendig sind Kinderbuggys mit drei Räder anordnung. bei dem der Schwerpunkt mittig zwischen den Rädern liegt. Altmodische Modelle mit 4 Rädern neigen leider durch den weit hinten liegenden Schwerpunkt dazu schnell mal nach Hinten umzukippen wenn man eine Tasche an den Griffen anhängt.

Kinderbuggys Varianten

Maxi-Cosi - Mura 4 Kinderwagen Set

Maxi-Cosi Mura 4 (Bildquelle: Amazon)

Viele Eltern entscheiden sich beim Kauf des Kinderwagens für einen Kombi-Kinderwagen. Dieser deckt alle Alters- und Entwicklungsstufen des Kindes ab und kann von Geburt an bis ins Kindergartenalter verwendet werden. Erst erfüllt er den Zweck eines klassischen Liegekinderwagens oder mit Babyschalenaufsatz, später kann er in einen Buggy umgebaut werden. Besonders praktisch ist das Modell von Maxi-Cosi bei dem das Kind entweder nach vorn oder zur schiebenden Person schauen kann.

Der Liegebuggy bietet dann viel Komfort sowohl für das Kind, als gute Fahreigenschaften für die Eltern. Allerdings sind Kombikinderwägen sehr schwer, groß und sperrig. Kurze Einkaufstouren können mit einem Kombikinderwagen-Buggy sehr mühsam werden. Die Vorteile liegen hier eindeutig bei längeren Ausflügen, besonders auf holprigen Wegen.

Sportliche Buggymodelle, auch oft Sportwagen oder Jogger genannt, bieten oft ebenso viel Komfort wie ein umgebauter Kombikinderwagen, kann allerdings erst ab dem guten Sitzen des Babys verwendet werden. Sportwagen eignen sich besonders für sportliche Eltern, die mit dem Nachwuchs auch eine Jogging- oder Skaterunde unternehmen wollen.

Safety 1st Peps Sitzbuggy

Safety 1st Peps (Bildquelle: Amazon)

Ein Liegebuggy ist vom Gewicht her auch um einiges leichter als ein umgebauter Kombikinderwagen. Trotzdem bietet er viel Sitzkomfort und Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Durch seine umklappbaren Sitze kann das Kleinkind im Liegebuggy auch einmal ein gemütliches Schläfchen machen, während man unterwegs ist.

Ganz einfache kleine und günstige SitzBuggys bieten zwar nicht viel Bequemlichkeit, sind aber unheimlich leicht. Sie brauchen nur wenig Platz, sodass im Kofferraum viel Platz für Einkäufe bleibt. Diese kleinen Buggys sind ideal für kurze Wege, also den Arztbesuch oder eine Runde im Einkaufszentrum. Durch ihre schmale Bauart lassen sich diese Buggys auch ideal durch enge Gänge manövieren.

Natürlich sind auch bei Buggys spezielle Modelle für Zwillinge oder Geschwister erhältlich. Zwillingsbuggys sind meist so angelegt, dass die beiden Geschwister nebeneinander sitzen können, manche Hersteller bieten aber auch Geschwisterbuggy an, bei denen die Kinder hintereinander sitzen.

Kinderbuggy Eigenschaften

Das wichtigste Merkmal eines Kinderbuggys ist dessen Gewicht, je nach Einsatzhäufigkeit sollten Sie sich für einen leichteren Buggy entscheiden. Buggys mit einer durchgängigen Schiebstange lassen sich mit nur einer Hand lenken, bei zwei Schiebegriffen braucht man beide Hände dazu. Oft sind die Schiebestangen höhenverstellbar und lassen sich an die Körpergröße anpassen, oder die Stange lässt sich umlegen, sodass das Kind wahlweise nach vorne oder zu der Mutter schauen kann. An der Größe der Räder erkennen Sie den bevorzugten Einsatzbereich des Buggys. Stadtbuggys haben oft nur kleine Gummiräder, große Liegebuggys sind meistens mit größeren Rädern ausgestattet, die auch einen Spaziergang im Wald oder auf Schotter mitmachen.

Kinderbuggy Testkriterien

Beim Test eines Buggys sollten dieselben Qualitätsmerkmale gelten wie bei jedem anderen Kinderwagen. Zum einen sollten die Buggys kindgerecht gestaltet sein, Sitzkomfort und Fahrkomfort aufweisen, zum anderen sollte natürlich auch die Sicherheit an oberster Stelle im Buggy Test stehen. Ein weiteres wichtiges Testkriterium ist die Schadstoffbelastung der getesteten Kinderbuggys. Ökotest stellte im Kinderwagen Test hier oft eine enorme Belastung der Kinderwagenmodelle fest. Auch die Handhabung ist ein wesentliches Merkmal, auf das Sie beim Kauf eines Kinderbuggys achten sollten. Prüfen Sie das Gewicht speziell bei Liegebuggys, testen Sie die Fahreigenschaften und legen Sie den Buggy einmal zusammen, um zu prüfen wie einfach dies funktioniert.

Kinderbuggy Testsieger und Empfehlungen

Bei den Marken konnten hier im Kinderwagen Test von Ökotest (6/2011) Emmaljunga, Hartan und Teutonia mit dem Testsieg punkten. Hartan bietet mit seinem Kinderbuggy S.Oliver ein federleichtes Modell an. Er überzeugt mit einem sehr kleinem Packmaß und einem Verdeck, dass die Kinder vor Wettereinflüssen schützt. Der Rückenteil des Liegebuggys lässt sich 4fach verstellen und der integrierte Netzkorb nimmt kleine Einkäufe oder die Windeltasche gut auf. Maxi Cosi kombiniert mit dem Model Noa einen Einkaufstrolley mit einem Buggy, was ihn für lange Einkaufstouren unheimlich praktisch macht. Zudem lässt er sich mit nur einer Hand kinderleicht zusammenlegen und verstauen. Auch die Rückenlehne lässt sich beim Maxi Cosi Buggy 2fach verstellen und das Verdeckt bietet weiteren Komfort.

Fazit

Auch wer einen Kombikinderwagen besitzt, sollte über die Anschaffung eines Zweitbuggys nachdenken. Vor allem für kurze Strecken erweisen sich leichte Buggys als besonders praktisch und benötigen viel weniger Platz im Auto als der Standardkinderwagen.

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